Fixpunkte

Kurzbeschreibung

Die Fixpunkte-Methode ist eine spielerische Technik, die angewendet wird um Sätze zu entwickeln – das können z.B. marketingwirksame Schlagzeilen oder auch Firmen-/Projekt-Slogans sein.

Ziel

Ziel der Fixpunkte-Methode ist es, z.B. Denk- oder Kreativblockaden durch Gedankenanker zu durchbrechen, wenn es darum geht schlagwortartige Kurzsätze zu generieren.

Vorgehen

Es bietet sich für diese Technik an Arbeitsblätter vorzubereiten, die in Spalten untergliedert sind (pro Wort eine Spalte – z.B. 5 Spalten, für einen Satz, der aus Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbialen besteht – Sätze müssen aber keiner vorgegebenen Struktur unterliegen!).

  1. Die Arbeitsblätter werden von einem Moderator an eine Gruppe ausgegeben. Es sollte ein zeitlicher Bearbeitungsrahmen, sowie ein Kontext festgelegt werden.
  2. Dann fängt die Gruppe/der Moderator an, Anfangsbuchstaben für die Spalten festzulegen (z.B. wie bei Stadt-Land-Fluss, anhand eines Buchstabenwürfels, oder durch Reih-um-Vorschläge).
  3. Zu den jeweils festgelegten Buchstaben werden dann pro Gruppenmitglied 4 Sätze gebildet. Hier wird möglichst ungefiltert produziert – bewertet wird im Nachhinein. Nach jeder Runde á 4 Sätze werden neue Anfangsbuchstaben definiert.
    • z.B.: Subjekt/Wort 1 = A, Prädikat/ Wort 2 = G, Objekt/ Wort 3 = L, Adverbial/ Wort 4 = F.
    • Daraus könnten folgende Sätze gebildet werden:
      • Amerikaner gehen mit Löffeln zu Festen.
      • Ältere Menschen geben ihren Lieben (…) zu Festtagen.
      • Alle glauben, dass Lego fantastisch ist.
      • Antworten gerne laut und falsch.
  4. Diese Sätze werden nach der Generierungsphase evaluiert, sortiert, weiter bearbeitet/ausgeschmückt und umgestellt und ausgewählt.

Vorteile

  • Es wird auf gewohnte und beliebte Denkweisen verzichtet.
  • Anregung des Ideenflusses.
  • Einzeln oder in Gruppen durchführbar.
  • Lockerung bei Denk-/Kreativblockaden.

Nachteile

  • Stark sprachabhängig.
  • Es sollte dringend ein Kontext/Ziel/Zielgruppe festgelegt werden.
  • Es können sehr viele unbrauchbare Ideen entstehen.

Quellen

Georg Winkelhofer: „Kreativ managen: Ein Leitfaden für Unternehmer, Manager und Projektleiter“

Personen

ab 1

Dauer

10 Min.

Material

Papier/ Arbeitsblätter

Stifte

Buchstabenwürfel

Beispiele

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